Volkshochschule
Kaufbeuren e.V.

Wissen und mehr

 
 

Aktuelles - Alle Sondermeldungen auf einen Blick...

11.02.2010

Sophie La Roche und ihre Auffassung von Frauenbildung

Donnerstag 18. Februar, 19:30 Uhr
In Kooperation mit dem Freundeskreis Sophie La Roche
Referentin: Agathe Wilhelm studierte an den Universitäten des Saarlandes und Salamancas den interdisziplinären Diplomstudiengang Historisch orientierte Kulturwissenschaften.

Nur Abendkasse. Anmeldung nicht erforderlich.

Kursort: Volkshochschule, Kaufbeuren, Spitaltor 5
Gebühr: 4,00 €

 

 

 
    11.02.2010

    "Wilhelm Busch - Summa Summarum"

    Lesung von Sigrun Reinhardt am Donnerstag, 11.03.2010, 19 Uhr
    Heinzelmannstift, Heinzelmannstr. 3

    " Ob er gleich von hinnen schied,
    ist er doch geblieben,
    der so manches schöne Lied
    einst für uns geschrieben."

    Wilhelm Busch ist der Klassiker des deutschen Humors. Im Vortrag hören Sie die Lebensgeschichte von W. Busch, der Zeichner, Maler und Dichter war. Seine humorvollen Verse sind auch heute noch ein reicher Fundus für viele Bereiche und Situationen unseres Lebens. Lachen Sie mit bei "Kritik des Herzens", "Die fromme Helene" und "Abenteuer eines Junggesellen".
    Sigrun Reinhardt, Dipl.-Bibliothekarin
    Nur Abendkasse. Anmeldung nicht erforderlich.

    Kursgebühr: 4,00 €
     
      18.02.2009
      Denkmal für die Opfer des Nationalsozialismus

      vhs übernimmt Trägerschaft für die "Salzstreuer"

      Jugendliche mit Engagement und Ideen
      „Salzstreuer“ auch im neuen Jahr mit hohen Zielen

      Es ist Freitagnachmittag, als sich Moritz, Sandra, Arul, Stefan, Barbara und Phillip mit Sozialpädagogin Beatrice Altman-Schevitz und dem Leiter der Volkshochschule Kaufbeuren, Joachim Schön, treffen. Die Jugendlichen, Schüler des Jakob-Brucker-Gymnasiums und des Mariengymnasiums, sind einige der 12 „Salzstreuer“.

      Die „Salzstreuer“ haben vor zwei Jahren im Rahmen des Bundesprogramms VIELFALT TUT GUT. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie zusammengefunden und engagieren sich seither besonders für Demokratie, gegen Rechtsextremismus und gegen das Vergessen der NS-Verbrechen. In der vergangenen Förderphase haben sich die Jugendlichen intensiv mit den Verbrechen der NS-Zeit auseinandergesetzt. Die Ergebnisse ihrer Untersuchungen haben sie in der viel beachteten Wanderausstellung „Es war auch hier“ zusammengestellt, die bereits neun Mal zu sehen war. In den kommenden Monaten soll die Arbeit der Salzstreuer, die bisher schwerpunktmäßig auf die Analyse von Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus ausgerichtet war, eine neue Ausrichtung erfahren.

      „Wir möchten Journalismus von Jugendlichen für Jugendliche machen“, erklärt Stefan. Mit Hilfe der gemeinsamen journalistischen Arbeit möchten die Salzstreuer jugendliche Spätaussiedler und russischen Migranten in die Gruppe integrieren. Gemeinsame Aktionen, Lesungen, Videogestaltung und künstlerische Gestaltung sind vorgesehen, zudem eine Bildungsreise nach Israel. Fünf neue engagierte Schüler sind in den letzten Wochen zu den „Salzstreuern“ gekommen und bringen neue Ideen mit. „Die Jugendlichen überraschen mich immer wieder mit ihrem Engagement, ihren Einfällen und Initiativen“, so Altman-Schevitz, die die „Salzstreuer“ auch in dieser Projektphase unterstützt und anleitet. Sie berichtet von neuen Artikeln über die „Salzstreuer“ im Internet, von Filmprojekten und der geplanten Internetzeitung, in der Artikel zu Demokratie, toleranter Streitkultur und Konfliktfähigkeit veröffentlicht werden.

      Lebhaft diskutieren die Jugendlichen bei ihrem ersten Treffen mit Joachim Schön den Einfluss der Medien und der Presse auf Politik und Gesellschaft und die Darstellung von „Wahrheiten“ zur Zeit des dritten Reiches und in der Gegenwart. „Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit den Salzstreuern“, so Schön. Politik und Geschichte seien attraktive und vor allem wichtige Themen für Seminare und Vortragsreihen bei der Volkshochschule. Er habe viel Gutes über die engagierten Schüler der Salzstreuer gehört und wolle die Gruppe bei ihrer Arbeit unterstützen. Im Rahmen des Projektes mit den Salzstreuern wird in der VHS eine Veranstaltungsreihe für Erwachsene und Jugendliche mit Vorlesungen und einer Kinoreihe zu den Themen Demokratie, Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus durchgeführt.

      Weitere Informationen über das Projekt und über das Programm VIELFALT TUT GUT sind im Internet unter www.kaufbeuren-aktiv.de/projekte zu erhalten.

      www.diesalzstreuer.de
       
        19.06.2008

        „Bildungspakt Schwaben“ aus der Taufe gehoben

        Fraktionsvorsitzender Georg Schmid startet mit den Volkshochschulen und ihrem Dachverband einen Bildungspakt für die Region Schwaben. Die Veranstaltung „Regionaler Bildungspakt Schwaben“ am 18. Juni in der Schwabenakademie Irsee war der Auftakt, Bildung regional vernetzen.

        Bild oben: K. Heinz Eisfeld, 1. Vorsitzender des Bayerischen Volkshochschulverbandes (2. von rechts) mit Georg Schmid, MdL, Vorsitzender der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag (2. von links), Johann Fleschhut, Landrat Landkreis Ostallgäu (rechts) und Dr. Ivo Holzinger, OB Stadt Memmingen (links)

        Wie können Volkshochschulen grundsätzlich ihre Netzwerke verbessern und starke Partner an Ort und Stelle einbinden? Mit dieser Frage befasste sich eine Diskussionsrunde, an der Georg Schmid, Vorsitzender der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag, Johann Fleschhut, Landrat Landkreis Ostallgäu, Dr. Ivo Holzinger, Oberbürgermeister der Stadt Memmingen und Karl Heinz Eisfeld, als Vertreter der bayerischen Volkshochschulen teilnahmen. Schmid betonte den hohen Stellenwert, den das Lebenslange Lernen in der heutigen Gesellschaft einnehme. Er sicherte dem Bayerischen Volkshochschulverband Unterstützung bei dem Vorhaben zu, in Schwaben mehr Bildung und für die Region eine bessere Entwicklung zu erreichen. Fleschhut und Holzinger sahen die Landkreise und kreisfreien Städte als ideale Größe für einen Bildungspakt an. „Innerhalb der nächsten drei Monate loten wir die Möglichkeiten aus“, versprach Fleschhut.

        Karl Heinz Eisfeld, erster Vorsitzender des Bayerischen Volkshochschulverbandes (bvv), schaltete sich mit einem provokanten Satz in die Diskussion ein: „Stell’ dir vor, es gibt jede Menge Bildung und du findest sie nicht“. Eisfeld sprach sich dafür aus, die Bildungsangebote der Volkshochschulen noch transparenter zu machen – im Verbund etwa mit entsprechenden Offerten der Wirtschaft und von Hochschulen sowie auch der Kirchen und Gewerkschaften. Vor dem Hintergrund, dass die Zuständigkeit für Weiterbildung in Bayern bei den Kommunen liegt, allerdings bislang auf freiwilliger Basis, appellierte Eisfeld an die Gemeinden, sich ernsthaft für eine Verbesserung der Weiterbildungsmöglichkeiten zu engagieren. In diesem Kontext geht es laut Eisfeld insbesondere darum, „sich von Konkurrenzgedanken zu lösen und das Miteinander zu fördern“.

        vhs als Garant für Erfolg, Glück und Teilhabe

        „Jede Volkshochschule kann für jeden Bürger der Begleiter auf dem Weg zum persönlichen Glück, zum beruflichen Erfolg und auf dem Weg zur Integration ins soziale Leben sein“, sagte Wilhelm Lang, Verbandsdirektor des Bayerischen Volkshochschulverbandes (bvv) in seinem Grußwort zu Beginn der Veranstaltung. Hinter dieser Formulierung steckt das sogenannte „ABC des Lebenslangen Lernens“, das alle vhs-Angebote als Leitmotiv verbindet, so unterschiedlich sie auch auf regionaler Ebene sein mögen. In der Schwabenakademie Irsee, einem ehemaligen Benediktinerkloster, in dem auch zahlreiche Volkshochschul-Seminare stattfinden, zeigten die Repräsentanten dreier schwäbischer Volkshochschulen, auf welche Weise dieses Leitmotiv in der Praxis Anwendung findet. Insgesamt unterrichten die 24 schwäbischen Volkshochschulen mehr als 300 000 Teilnehmer.

        Neue Lernformen in der Erwachsenenbildung

        Joachim Schön und Dr. Mechtild Becker von der vhs Kaufbeuren wandten sich dem Buchstaben A zu, der für „Allgemeine Erwachsenenbildung“ steht. Sie stellten das breitgefächerte Angebot des „Studium generale“ an der vhs Kaufbeuren vor, das auf dem Wissen beruht, das an Universitäten vermittelt wird und klassische akademische Fächer, wie etwa Biologie oder Kunstgeschichte, beinhaltet. „In den Unterricht werden vielfältige Seminarmethoden einbezogen, zum Beispiel Videoaufnahmen von akademischen Vorlesungen und Exkursionen sowie „Freelearning“ – das flexible Lernen im Internet, unabhängig von Ort und Zeit. Nicht als Ersatz, sondern als Unterstützung der Präsenzkurse“, erklärte Joachim Schön, der die vhs Kaufbeuren leitet. Mit „Freelearning“ habe die vhs Kaufbeuren beste Erfahrungen gemacht, resümierte Dr. Mechtild Becker, in Foren und Chats könnten Gleichgesinnte miteinander Kontakt aufnehmen. „Entgegen vieler Vorurteile führt das Online-Lernen nicht zur Isolierung des Einzelnen, sondern das Gegenteil geschieht: Menschen, die gleiche Interessen haben, werden auch außerhalb des Unterrichts zusammengeführt.“ Genutzt werde „Freelearning“ im Übrigen von ganz unterschiedlichen Alters- und Berufsgruppen: „Vom Fernfahrer, der nicht regelmäßig am Präsenzunterricht teilnehmen kann, bis zur alten Dame, die schlecht zu Fuß ist“, berichtete die Politikwissenschaftlerin und Philologin Mechtild Becker.

        Ein Koffer für den Erfolg

        Mit dem Buchstaben B, der für „Beruflich orientierte Weiterbildung“ steht und ein Plus an Mobilität und Erfolg im Beruf impliziert, befasste sich Peter Fischer, Leiter der Oberallgäuer Volkshochschule. Er hat eine Marketing-Aktion erfunden, mit deren Hilfe es gelang, den Bekanntsheitsgrad der mannigfaltigen Angebote seiner Volkshochschule zu erhöhen. Unter dem Motto „Flate-Rate fürs Lernen“ bestückte die vhs Oberallgäu 800 Koffer mit jeweils 60 Gutscheinen für einen bunten Mix von vhs-Kursen und verkaufte sie zu besonders günstigen Preisen an Betriebe verschiedenster Branchenzugehörigkeit. Dabei kooperierte die Oberallgäuer vhs mit der vhs Landsberg am Lech und mit der vhs Garmisch-Partenkirchen. „49 Prozent der Menschen, die wir auf diese Weise erreichen konnten, haben noch nie vorher an einem vhs-Kurs teilgenommen“, sagte Fischer.

        Sprache verbindet die Menschen

        Projekte seiner Volkshochschule, die den Buchstaben C des „ABC des Lebenslangen Lernens“ verkörpert, stellte Michael Trieb vor, der die Volkshochschule Memmingen leitet. C steht für „Community Projekte“ – für Bildung, die der Sozialisation dient. So bietet die vhs Memmingen beispielsweise spezielle Lehrgänge für Frauen, die diesen den Wiedereinstieg in den Beruf erleichtert, das Projekt „Übergang Schule-Beruf“ vermittelt Jugendlichen Fachwissen in puncto PC sowie Know-how rund um das Thema Bewerbung. Das Seminar „Starke Eltern – Starke Kinder“, basierend auf einem Konzept des Deutschen Kinderschutzbundes, wendet sich an Eltern, die mit ihren Zöglingen alleine nicht mehr fertigen werden und der professionellen Hilfe bedürfen. „Wir Volkshochschulen lassen nichts unversucht, die Grenzen der Sprache zu überwinden und die Verständigung und Integration zu verbessern“, betonte Trieb. Dabei bezog er sich unter anderem auf Angebote, die Migrantinnen und Migranten fördern, wie etwa Deutschkurse für Ausländer oder das Projekt „Soziale Stadt“ in Memmingen, das sich mit verschiedenen Seminaren insbesondere an Ausländerinnen wendet. Die vhs Memmingen koordiniert auch das „Trägernetzwerk“: In diesem Verbund kooperieren das Ausländeramt, der Ausländerbeirat, die Landratsämter sowie die Migrations-Beratungsstellen und die Agentur für Arbeit, um Ausländern dabei helfen, sich hierzulande einzuleben.


        Ihre Ansprechpartner:
        Wilhelm F. Lang
        Direktor des Bayerischen Volkshochschulverbandes
        Handy: 01 71 / 541 59 28
        Tel. 089/510 80 10, wfl-bvv@vhs-bayern.de

        Ilona Niederhof, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
        Tel. 089 / 510 80 15, nf-bvv@vhs-bayern.de

        Bayerischer Volkshochschulverband e.V. - Fäustlestraße 5a
        80339 München – Fax 089 / 502 38 12
        www.vhs-bayern.de

        Joachim Schön
        Leiter der Volkshochschule Kaufbeuren
        Tel. 08341/99 96 90
        schoen@vhs-kaufbeuren.de

         
          Verschenken Sie doch mal Bildung! Geschenkgutscheine halten wir für Sie bereit!
          Mo. - Fr.: 8.00 – 12.00 Uhr
          Mo, Di und Do: 15.00 – 18.00 Uhr